Holz spalten ist zweifelsohne eine anstrengende Tätigkeit. Bei entsprechender Holzlänge, -art oder -menge, kann die Arbeit mit der Spaltaxt oder dem Spalthammer auch sehr schnell übermäßig uneffizient werden. Vor diesem Hintergrund kann ein Holzspalter eine sinnvolle Anschaffung bedeuten. Die Fülle an uterschiedlichen Geräten sorgt schnell für Verwirrung. Der folgende Vergleich soll daher einen schnellen Überblick ermöglichen.

Holzspalter Vergleichstabelle

 

 

 

 

Sicherheit geht vor

Für den Umgang mit einem Holzspalter ist stets äußerste Vorsicht angebracht. Da die Geräte Gewichtskräfte von mehreren Tonnen entwickeln können, können Fehler oder Unvorsichtigkeiten schlimmer Verletzungen zur Folge haben. Die Sicherheitsvorkehrungen billiger Geräte sind oft nicht ausreichend, so dass nicht ausschließlich auf den Preis geachtet werden sollte. Vor allem auf den Bereich der Verkabelung sollte ausführlich geachtet werden. Es sollte sich um hochwertige Kabel handeln, die zudem vor fallenden Holzstücken und Spritzwasser geschützt sind.

Weiterhin sollte ein Holzspalter über folgende Merkmale verfügen

  • Zweihandbedienung
  • Sicherheitsnotschalter
  • Elektrische Anlaufsicherung
  • Überlastventil
  • Hydraulikleitungen mit Schlauchüberzügen

Grundlegende Leistungsdaten

Neben den Sicherheitsvorkehrungen gibt es verschiedene andere Faktoren, auf die beim Kauf geachtet werden sollte.

Spaltlänge

Die Kennzahl gibt an bis zu welcher Holzlänge der Holzspalter verwendet werden kann. Durch genaue Vorüberlegungen können hier erhebliche Effizienzvorteile realisiert werden. Zu aller Erst sollten Sie natürlich darauf achten, dass Ihr Holz auch in den Spalter hineinpasst. Es macht jedoch keinen Sinn eine viel zu große Spaltlänge zu besitzen. In einem solchen Fall sind weniger Spaltzyklen pro Stunde möglich, da die Vor- bzw. Rücklaufzeit des Keils wesentlich höher ist. Verfügt der Holzspalter über einen einstellbaren Zylinderhub wird dieser Nachteil ausgeglichen, da sich so die Spaltlänge anpassen lässt.

Vorlauf- und Rücklaufgeschwindigkeit

Dieses Merkmal hat einen direkten Einfluss darauf, in welcher Zeit Sie ihr gesamtes Holz spalten können. Eine höhere Geschwindigkeit sorgt dafür, dass sich der Spaltkeil schneller wieder in die Ausgangsposition bewegen und somit weiterspalten kann. Es gibt auch besonders zeiteffiziente Modelle, die das Holz in der Vor- und auch in der Rückwärtsbewegung spalten können. Hierbei wird also der leere Rücklauf durch einen weiteren Spaltvorgang ausgetauscht.

Spaltkraft

Die Spaltkraft ist ein weiteres wichtiges Merkmal, gibt es doch die Leistung des eigentlichen Spaltvorgangs an. Während sie sich für private Geräte häufig im Bereich zwischen 4 und 8 Tonnen bewegt, können gewerbliche Holzspalter teilweise mehr als 20 Tonnen Spaltkraft entfalten. Die Feuchtigkeit des Holzes sollte bei dieser Kennzahl berücksichtigt werden. Bei nassem Holz empfiehlt es sich eine höhere Spaltkraft zu wählen.

Motorenleistung

Da die Hydraulik von irgendetwas angetrieben werden muss, spielt auch die Motorenleistung eine wichtige Rolle. Größere Modelle benötigen natürlich auch eine höhere Motorenleistung, um ihre Arbeit zu verrichten. Üblicherweise besteht der Antrieb aus einem 230V Elektromotor. Für eine höhere Leistung wird oft auf Starkstrommotoren zurückgegriffen. Möglich sind auch Verbrennungsmotoren, diese besitzen im Privatgebrauch jedoch einige Nachteile. Zum einen sind sie wesentlich wartungsintensiver und zum außerdem sind Elektrogeräte viel schneller einsetzbar.

Für den privaten Gebrauch benötigen Sie wahrscheinlich keine Hochleistungsmaschine. Zur Kaufentscheidung können Sie sich gern an den folgenden Punkten orientieren.

  • Kaminlänge beachten und die Spaltlänge dementsprechend wählen
  • Flexible Einsetzbarkeit durch ein kompaktes und mit Rädern ausgestattetes Modell
  • Höhenverstellbarkeit für ein angenehmes Arbeiten
  • Einfache und intuitive Bedienung
  • Möglichst geringe Wartungsintensität
  • Erfüllung der Sicherheitsstandards